Gras: Einmal nicht mähen!

Natürlich ist ein fester Rasen schön. Aber eine etwas wildere Matte sieht für mich mindestens genauso toll aus. Allein der Anblick entspannt. Denn was gibt es Schöneres als einen sonnigen Rasen, auf dem sich die hohen Grashalme hin und her wiegen? Ein Rasen, auf dem die Schmetterlinge und Bienen wie Magneten angezogen werden. Lassen Sie also ein Stück Gras in Ihrem Garten stehen. Wie machst du das? In diesem Gartenblog erzähle ich Ihnen, wie wir das angehen.

Ein gepflegter Rasen ist viel Arbeit, viel Arbeit…
Wenn es etwas Unnatürliches in unseren Gärten gibt, dann ist es eigentlich der grüne Rasen. Haben Sie schon einmal gesehen, wie spontan irgendwo in der Natur eine grüne Grasfläche entstanden ist? Nein, weil es sie nicht gibt! So eine Matte bekommt man also nicht geschenkt. Da steckt viel Arbeit drin. Sehr viel Arbeit. Und das geht über das Mähen hinaus. Düngen, kalken, vertikutieren, neu düngen, mähen oder Kanten schneiden (das macht Ihren Rasen richtig dicht), Unkraut jäten, sprühen, entmoosen und so weiter. Ich muss ehrlich sagen, bei unserem großen Garten ist das wirklich unmöglich. Deshalb halte ich das Gras direkt hinter dem Haus so schön und dicht wie möglich, aber draußen mähen wir es weiter und im Frühjahr lassen wir einige Kanten und wilde Stücke. Schön und praktisch!

Haben Sie schon einmal gesehen, wie spontan irgendwo in der Natur eine grüne Grasfläche entstanden ist? Nein, weil es sie nicht gibt! So eine Matte bekommt man also nicht geschenkt. Da steckt viel Arbeit drin. Sehr viel Arbeit. Also zögern Sie nicht, ein Stück(e) zu hinterlassen. Schön anzusehen und auch gut für Bienen und Schmetterlinge.

Lassen Sie auch ein Stück (Ihres) Grases!
Unter den Obstbäumen und Kopfweiden lassen wir einen geraden Streifen und an anderer Stelle im Garten mähen wir ein Muster in einer schönen Welle. Und sicher, weil wir auch weiter im Garten viele gerade, dichte Hecken haben, das wild und rund ergibt einen schönen Kontrast und spart Arbeit. Und mit jedem neuen Jahr wird es schöner und schöner und es erscheinen mehr Blumen. Und die Bienen und Schmetterlinge werden es Ihnen danken.

Aber ich habe keinen großen Garten….
Das ist nicht nötig. Selbst auf einem kleineren Grasstück können Sie sicher einige Teile für eine gewisse Zeit nicht mähen. Wenn Sie einen sehr kleinen Garten und einen 3 × 3-Rasen haben, ist dies natürlich keine Option (und dann würde ich persönlich sowieso nicht für Gras gehen und mir etwas anderes einfallen lassen). In anderen Fällen ist es einfach möglich!

Was lasse ich dann?
Was Sie wollen! Ein gerader Abschnitt entlang der Rückseite Ihres Gartens, eine runde Form um einen Baum herum, ein enges Quadrat in der Mitte oder zwei Quadrate nebeneinander mit einem Gehweg dazwischen. Alles ist möglich!

Wann sollten Sie den Rasen mähen?
Ab einem bestimmten Punkt werden das Gras und die Blumen zu hoch und hässlich (meist Ende Juni) und dann mähen wir es rigoros weg. Das mag eine große Arbeit sein, aber davor musstest du nicht die ganzen Wochen mähen, denk nur :). Wieso den? Weil man es nicht in 1x abbekommt und weil es unten feucht ist. Wir mähen also in Phasen. Zuerst 2 x mit dem Kantenmäher und dann 2 x mit dem Rasenmäher. Von hoch nach tiefer und tiefer. Und zwischendurch lässt man das Gras eine Weile stehen (am besten an einem sonnigen Tag), was das Aufräumen sehr erleichtert.

Bei schlechtem Boden alles Schnittgut entfernen
Es sieht auch eine Woche lang hässlich aus, aber das erholt sich schnell genug. Befreien Sie sich von allen Ausschnitten! Wenn Sie mehr Blumen wünschen, funktioniert dies besonders gut auf mageren Böden. Je magerer desto besser und deshalb diese Teile für den Rest des Jahres NICHT düngen. Anschließend trocknen wir das Schnittgut im Gewächshaus und verfüttern es für den Rest der Saison an unsere Meerschweinchen.

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